Laut Daten von China Wood-Based Panel Industry Report 2025 , zum Ende des Jahres 2024 war die nationale Gesamtproduktionskapazität für Holzwerkstoffplatten auf 362 Millionen Kubikmeter pro Jahr gestiegen, ein Anstieg von 8,41 % gegenüber dem Vorjahr. Getrieben durch die beiden Kräfte verschärfter Umweltvorschriften und intensivierter Marktkonkurrenz hat sich der Umstrukturierungsprozess der Branche deutlich beschleunigt; die Zahl der Hersteller sank auf knapp über 8.600, ein Rückgang von 14,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der starke Kontrast zwischen stetig wachsender Kapazität und schrumpfender Unternehmensanzahl bestätigt eindrucksvoll, dass veraltete Produktionskapazitäten schneller als zuvor auslaufen. Branchenressourcen und Marktanteile konzentrieren sich zunehmend auf führende Unternehmen mit technologischen, skalaren sowie grünen Produktionsvorteilen und treiben so die Branchenkonzentration in eine Schnellspur nachhaltigen Wachstums.
In der ersten Hälfte des Jahres 2026 verzeichneten die Exporte der drei wichtigsten Plattenarten – Spanplatten, Sperrholz und Faserplatten – sämtlich ein deutliches Wachstum. Vor dem Hintergrund einer überhitzten Investitionstätigkeit im Bereich Spanplatten und steigenden Lagerdrucks im Inland erschlossen führende Unternehmen aktiv ausländische Märkte, indem sie kontinuierliche Pressanlagen, formaldehydfreie Klebstofftechnologien sowie verschiedene Zertifizierungen für umweltfreundliche Produkte nutzten und so die neu hinzugekommene Kapazität effektiv absorbierten. Da strenge Umweltstandards wie die ENF- und HENF-Klassen allmählich zur neuen Marktschwelle werden, geraten kleine und mittlere Unternehmen zunehmend in Nachteile bei Kostenkontrolle und technologischem Upgrade. Die Branche befindet sich rasch im Übergang von einem zuvor extensiven, zersplitterten und unstrukturierten Muster hin zu einer neuen Entwicklungsphase intensiver Ausrichtung mit hohen Standards und hoher Konzentration.

